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  • Beispiel 335 - Jahresarbeitszeit in einem Industriebetrieb
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LernzielJahresarbeitszeit anwenden und verstehen
Aufgabe

In einem Industriebetrieb sollen aufgrund der veränderten Marktlage verschiedene Jahresszenarien durchgerechnet werden. Ausgehend von einem 3-Schichtbetrieb von Montag bis Freitag müssen die Kapazitäten auf alle Fälle so erhöht werden, dass auch die Frühschicht am Samstag und die Nachtschicht am Sonntag gebraucht wird

Die nächste Steigerungsstufe ist das Arbeiten mit 19 Schichten:

Wenn die Nachfrage noch mehr steigt, muss ein durchlaufender Schichtbetrieb eingeführt werden:

Für die Berechnung des Abwesenheitsfaktors sind folgende Zahlen auf Basis einer 37,5 Stundenwoche heranzuziehen:

  • 5 Wochen Urlaub
  • 5% Krankenstand
  • 3 Tage Weiterbildung



Legen Sie die Szenarien an und berechnen Sie den Personalbedarf bei folgenden möglichen Kombinationen:

  • Szenario 1: 26 Wochen Betrieb inkl. Samstag Früh- und Sonntag Nachtschicht; 26 Wochen 19 Schichtbetrieb
  • Szenario 2: 13 Wochen Betrieb inkl. Samstag Früh- und Sonntag Nachtschicht; 13 Wochen 19 Schichtbetrieb; 26 Wochen durchlaufender Betrieb
  • Szenario 3: 13 Wochen 19 Schichtbetrieb; 39 Wochen durchlaufender Betrieb


Entscheiden Sie, mit wie vielen Personen der Plan im SPA aufgesetzt werden soll! Argumentieren Sie ev. Plus- bzw. Minusstunden!

LernzielSpalte der Nutzung in Prozent zur Abbildung von Jahressenzarien anwenden und verstehen
Aufgabe
In einem Industriebetrieb soll aufgrund der veränderten Marktlage ein Schichtmodell erstellt werden, das flexibel an die jeweilige Auslastung anpassbar ist. Folgende Varianten an Schichten gibt es:
  • Schichtvariante 1:

    Schichtvariante 2:

    Schichtvariante 3:

Der Abwesenheitsfaktors ist mit 18,05% mitzurechnen und beinhaltet 5 Wochen Urlaub, 5% Krankenstand und 3 Tage Weiterbildung bei einer 37,5 Stundenwoche.


Planen Sie ein Muster mit 18 Personen in 9 Übergroßen Gruppen, sodass im Falle eines durchlaufenden Betriebes rund 40,25 Stunden in der Woche gearbeitet werden. Verwenden Sie zur Simulation der Wochenarbeitszeit die Spalte "Nutzung in Prozent" im SPA!

Überlegen Sie, wie das Schichtmodell aufgesetzt werden soll, um bei Streichung von Schichten, die nicht für den durchlaufenden bzw. den 19 Schichtbetrieb notwendig sind, attraktive Schichtmuster und Freizeitblöcke zu erhalten.


Bausteine

Folgende Bausteine sind notwendig:

AbwesenheitsfaktorDer Abwesenheitsfaktor beträgt 18,05%.
Personalbedarf bei Szenario 1

Personalbedarf bei Szenario 2

Personalbedarf bei Szenario 3

Auswahl der PersonenanzahlEine mögliche Personenanzahl, mit der alle Schichtmodelle gearbeitet werden können, ist 18. Das Unternehmen wählte diese Zahl aus 3 Gründen:
  • Im Falle, dass nur Szenario 1 eintritt, kommt es zu keinen Minusstunden.
  • Im Falle von Senzario 2 oder 3 arbeiten die Beschäftigten Überstunden. Da in der Vergangenheit viele Überstunden Gang und Gebe waren, federt diese Lösung die Lohneinbußen aufgrund verringerter Überstunden sanfter ab.
  • Bei 18 Personen können 2er Teams gebildet werden, um die Planung zu vereinfachen.

Schichtarten

Die Schichten, die dann gebraucht werden, wenn die Nachfrage am Markt steigt, sind farblich anders hinterlegt, um diese im Schichtplan rasch ersichtlich zu machen. Die Spalte "Nutzung in Prozent" ist so eingestellt, dass, wenn flexible Schichten im hinterlegten Umfang gearbeitet werden, rund 40,25 Stunden Wochenarbeitszeit erreicht werden.

Vertretungsschicht

Um den Abwesenheitsfaktor von 18,05% miteinzuplanen, wird eine Vertretungsschicht (V) mit 2 Personen von Montag bis Freitag und 1 Person am Samstag und Sonntag angelegt.

Ein möglicher Schichtplan

Die erweiterte Kurzdarstellung ist farblich hinterlegt. Der Plan läuft über 18 Wochen.

Andere Schichtplanvarianten sind möglich.

Durchschnittliche Wochenarbeitszeit

Das Stundensaldo sowie die Anzahl der Schichten beziehen sich auf einen Zeitraum von 18 Wochen.

Beispiel_335.pln

Beispiel_335.pln

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Dieses Beispiel wurde erstellt mit der OPA-Version 4.1 bzw. SPA-Version 8.0