Lernziele
  • Anlegen von verschiedenen Schichtarten
  • Aufteilen des Bedarfs auf 2 Beschäftigtengruppen
  • Händisches Anlegen von Planstrukturen
  • Gestalten von 2 Teilplänen
AufgabeEine Betriebszeit von 168 Stunden soll mit Früh-, Spät- und Nachtschichten, die inkl. einer 30-minütigen Pause je 8 Stunden dauern, abgedeckt werden. Von Montag bis Freitag sind jeweils 18 min der Pausen unbezahlt, am Wochenende wird die Pause ganz bezahlt.
Besetzungsstärken:
  • 20 Mitarbeiter pro Schicht unter der Woche
  • 4 Mitarbeiter pro Schicht am Wochenende

Sollwochenarbeitszeit:

  • Für Vollzeitkräfte: 38,5 Stunden
  • Für Teilzeitkräfte: 16 Stunden


Vollzeitbeschäftigte arbeiten von Montag bis Freitag, Teilzeitbeschäftigte nur an den Wochenenden.

Sowohl die Schichten der Vollzeitbeschäftigten als auch die Schichten der Teilzeitbeschäftigten sollen rollieren.

Erstellen Sie passende Schichtpläne.

ZusatzaufgabeVersuchen Pläne zu entwickeln, die die Wochenendarbeit so aufteilen, dass die Teilzeitbeschäftigten nur jedes 2. Wochenende arbeiten und dafür auch Dienste unter der Woche übernehmen.

Welche Planstruktur müssen Sie dazu für die Vollzeitkräfte wählen, wenn diese möglichst wenig durchmischt werden sollen?
HintergrundIn Betrieben, in denen Wochenendarbeit bisher unüblich war und ein Großteil der Belegschaft nicht am Wochenende arbeiten möchte, kann diese Art der Plangestaltung eine mögliche Problemlösung sein. Kritisch ist dabei, ob genügend qualifizierte Teilzeitkräfte gefunden werden können, die an so einem Modell interessiert sind.
Bei einem österreichischen Grossbetrieb der Kunststoffindustrie wurde ein paar Jahre ein Modell gefahren, in dem eine Schichtgruppe 3 Schichten (Sa-Mo) pro Woche übernommen hat und durch die Wochenendzuschläge gleich viel verdient hat wie die Vollzeitkräfte. Für diese Gruppe haben sich aus der bestehenden Belegschaft vor allem jüngere Männer mit Familie gemeldet.

Definition der Planstruktur

Die Schichtgruppen müssen händisch angelegt werden:

1. Schritt – Planen der Teilzeitschichten

Auf der Werkbank müssen zuerst die Teilzeitschichten geplant werden:


Diese Schichten sollen dann nur innerhalb der Teilzeitgruppen rollieren.

2. Schritt – Planen der restlichen Beschäftigten

Die Vollzeitbeschäftigten werden als nächstes geplant und der Plan wird durchrolliert:

Beispiel_267.pln

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