Lernziele

Spielen mit den Einflussfaktoren auf die Formel:

um die passende Kombination von Betriebszeit und Wochenarbeitszeit zu erreichen.

Arbeiten mit unterschiedlichen Darstellungsformen (Kurz-/Langdarstellung) und dem Prinzip der Rotation

AufgabeIn dem Wechselschichtbetrieb aus Beispiel 198 soll unter Beibehaltung von annähernd 80 h Betriebslaufzeit die Arbeitszeit auf 38,50 h verkürzt werden.

Mögliche Ansatzpunkte:
  • unter Beibehaltung der 80 h Betriebslaufzeit: mehr Personal
  • unter Beibehaltung der 2 Gruppen zu je 10 Personen: anderes Schichtdesign (zB kürzere Freitagschichten, teilweise unbezahlte Pausen)

Entwerfen Sie ein anderes Schichtdesign und eine dazu passende Schichtfolge, die diese Schichten auf 2 Gruppen zu je 10 Personen so verteilt, dass diese im Schnitt 38,50 h Wochenarbeitszeit erreichen. Benützen Sie dazu untenstehende Tabellen, füllen Sie sowohl die Kurzdar¬stellung als auch die Langdarstellung aus und überlegen Sie wie viele Felder der Tabellen Sie dazu benötigen.

Tabellen für händische Planung

Kurzdarstellung der Schichtfolge:

Tipp: Erzeugen Sie eine Schichtfolge, indem Sie obigen Bedarf an F und S so eintragen, dass in jeder Spalte der Bedarf abgedeckt ist.

Langdarstellung der Schichtfolge:

Schichtdesign

z.B.:


4 Tage * 2 Schichten * 8 h Länge * 10 Personen = 640 h
1 Tag * 2 Schichten * 6,5 h Länge * 10 Personen = 130 h
erforderlichen Arbeitsstunden pro Woche in Summe = 770 h

Personalbedarf

770 h Arbeitsstunden pro Woche in Summe / 38,50 h Wochenarbeitszeit = 20 Vollzeitäquivalente

Einteilung in 2 Gruppen zu je 10 MA.

Kurzdarstellung der Schichtfolge

Langdarstellung der Schichtfolge

Einige andere Möglichkeiten für das Schichtdesign
  • Mo bis Fr 6:00-13:42 und 13:42-21:24
  • Mo bis Do 6:00-14:30 und 14:30-23:00 und Fr 6:00-15:00
  • 3-wöchiger Bedarfszyklus, dh minimal 6-wöchiger Schichtplanzyklus:

Woche 1 und 2:Mo bis Fr 6:00 bis 14:00 und 14:00-22:00 Woche 3:Mo bis Do 6:00 bis 14:00 und 14:00-22:00 und Fr 6:00 bis 13:00